| Oesterreichs Jugendwasserskiteam kehrt mit 2 Europameistern und insgesamt 5 Madaillien aus Orthez (FRA) zurueck. Ein sehr erfolgreiches Wochenende konnten das Österreichische Wasserschi-Nachwuchs-Team unter ihrem Trainer und Wasserskilegende Franz Oberleitner bei der Jugend Europameisterschaft in Orthez, Frankreich einfahren.
Gold im Slalom, Silber in der Kombination und Bronze im Springen holte der Gmundner Dorien Llewellyn, der damit der erfolgreichste Teilnehmer der Europameisterschaft ist. Ebenfalls sehr erfolgreich waren die Teamkollegen Matthias Swoboda, er holte Gold und Hanna Huemer, flog auf Platz 2 in der Disziplin Springen. (Beide U17). Jugend EM in Denämark Österreichs Jugendwasserskiteam kehrt mit 2 Europameistern und insgesamt 5 Madaillien aus Orthez (FRA) zurueck. Den größten Anteil an der Medaillienflut hat der floridianische Austrokanadier Dorien Llewellyn, der unter dem wachsamen Auge von Papa Jarret den Slalom der U14 Boys gewinnen konnte und in der Kombi Silber holte. Im Springen hat er alles riskiert und schleuderte beim 2. Sprung extrem spät zur Schanze, konnte den Zug aber nicht halten und stürzte fürchterlich. Sein erster Sprung war aber schon über 37 m, und das reichte für die Bronzemedaillie. Balsam für die erlittenen Prellungen. Sehr spannend verlief auch das Springen der U17 Girls. Hanna Huemer hatte eine Vorgabe von 40,4m, die ihre Erzrivalin Hanna Stralsove aus Weissrussland vorlegte. "In bestechender Form war der Sprung unserer Hanna aber leider um lächerliche 40 cm zu kurz. Immerhin persönliche Bestleistung und Silbermedaillie.", freut sich Trainer Franz Oberleitner. Der absolute Höhepunkt an Spannung wurde dann im Springen der U17 Boys erreicht. Mathias Swoboda war im Vorlauf 3., ging also als 3. Letzter aufs Wasser. Mit scheinbarer Leichtigkeit erzielte er im 2. Sprung die Bestweite. Im 3. versuchte er noch einmal alles, schleuderte sehr spät und konnte die Geschwindigkeit nicht kontrollieren und verpasste den Absprung. Kein großes Malleur, denn die Bronzemadaillie war ihm schon sicher. Als dann der Tscheche Kollmann nicht an die Weite von Mathias herankahm, begann es im österreichischen Lager vor Spannung zu knistern. Schwede verpasste Absprung Sollte es zu einer Sensation Kommen? Am Start war nur noch der schwedische Vavorit Everstroem. Sein erster Sprung war zu früh und einfach zu kurz. Beim 2. Sprung war ihm die Nervositaet durch den Vollvisierhelm hindurch am Gesicht anzusehen. Er schleuderte ebenfalls sehr spät, konnte die Position nicht halten und verpasst den Absprung. Noch immer ist Mathias in Führung. Die Anfahrt zum 3. Sprung des Skandinaviers sah gut aus, konnte mit viel Geschwindigkeit in die Schanze brettern, übertrieb aber beim Absprung und lag unruhig in der Luft. "Der Sprung sieht zu kurz aus für den Sieg ... die 10 Sekunden bis der Computer die Weite Auspuckt werden zu Ewigkeit ... Everstroems letzter Sprung nur 46,5m krächzt es endlich aus dem Lautsprecher", erzählt Sascha Treml die spanneden Eindrücke bei der EM. Zu kurz für die 48,7m von Mathias und somit konnten die Österreicher mit den Deutschen und Briten jubeln. Swoboda Mathias ist Europameister. |